Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig ist ein grosser Fleischanteil in der Ration mitverantworlich, dass dies die Produktion von Magensäure anregt. Der Fleischanteil kann zugunsten von stärkehaltigen Bestandteilen reduziert werden.
Der Abstand zwischen den Fütterungszeiten kann über Nacht zu lange sein. Dann bildet sich zu viel Magensäure, welche nichts zu verdauen hat.
Dem kann man entgegenwirken, indem man dem Hund kurz vor dem Schlafengehen oder gleich nach dem Aufstehen nochmals etwas Kleines zu essen gibt. Dazu eignen sich trockene Snacks wie Zwieback oder ein knuspriger Hundekecks.
Handelt es sich um eine Akutsituation mit starkem Unwohlsein des Tieres, meist gekennzeichnet von lecken, Grasfressen, schmatzen oder brechen, kann eine Erleichterung durch die Gabe von etwas Backpulver erreicht werden. (Dosierung 20kg Hund : 1/2 gestrichener Kaffeelöffel) Die Besserung stellt sich nach wenigen Minuten ein. Achtung: Nicht zur Dauergabe geeignet!
Tritt das Problem häufiger auf, sollte die Ration überprüft und der Hund tierärztlich untersucht werden.